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Fehler-Prozess-Matrix – Fehler frühzeitig aufspüren!

Werkzeug –


Im Unternehmensumfeld sind Fehler oftmals nur schwer bzw. sehr spät zu erkennen. Um diese Zeitspanne verringern zu können, ist der Einsatz einer Fehler-Prozess-Matrix ein nützliches Werkzeug. Hierbei können Kosten durch diese zeitliche Verringerung reduziert werden. Im Gegensatz zu einer Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA) bietet die Fehler-Prozess-Matrix die Möglichkeit finanzielle Folgen zu bewerten und sich an der Vermeidung von Fehlern beim Endkunden anstatt bei der Entstehung zu orientieren. Dieses Bewertungs-Instrument ist einfach verständlich, kann mit geringem Aufwand erstellt werden und ist damit ein beliebtes und erfolgreiches Werkzeug um Fehler aufzudecken. Viele Konzerne nutzen diese  Methode sehr erfolgreich. Aber die Einfachheit dieses Instrumentes erlaubt es dagegen auch kleineren Unternehmen diese Methode zu nutzen.

Datenerfassung einer erfolgreichen Fehler-Prozess-Matrix

Wie setzen Sie dieses Instrument in Ihrem Unternehmen erfolgreich ein? Als erstes werden alle Daten erfasst die notwendig sind. Nutzen Sie bereits ein FMEA dann können Sie die notwendigen Daten hieraus entnehmen. Sollte kein FMEA vorhanden sein, erheben Sie die Daten durch Interviews mit Ihren Mitarbeitern. Dabei müssen die Art der Fehler die auftreten können, deren Häufigkeit, wer diese Fehler entdecken kann und welche vorgelagerten Fehler entdeckt werden können, ermittelt werden.

Vorgehensweise einer erfolgreichen Fehler-Prozess-Matrix

I) Im Ersten Schritt werden alle Prozesse und deren Prüfungen aufgelistet.II) Als nächstes geben Sie die Fehler für jeden Prozess an.III) Jedem Fehler wird eine Eintrittswahrscheinlichkeit zugeordnet.

[1=geringe; 10 = hohe Wahrscheinlichkeit (Rote Felder)]

IV) Jedem Fehler wird nun die Entdeckungswahrscheinlichkeit zugeordnet.

[1=Fehler immer entdeckt; 10=Fehler nie entdeckt (Grüne Felder)]V) Im Folgenden werden in- und externe Kosten in ihrer Höhe in der Grafik ergänzt.VI) Nun wird die Dauer zur Entdeckung des Fehlers mit Pfeilen dargestellt.

Insofern der Fehler bis zum Kunden gelangt, tragen Sie in der Spalte „durchgehend“ ja ein und zeichnen Sie den Pfeil über den letzten Prüfschritt hinaus.

Nun erkennen Sie wie wahrscheinlich es ist das bestimmte Fehler auftreten und wie wahrscheinlich diese entdeckt werden und wann. Außerdem lassen sich nun die Anzahl fehlerhafter Einheiten bestimmen. Folglich ist mit hoher Wahrscheinlichkeit bekannt wie viel Zeit und Kosten in Nacharbeit investiert werden muss.

 

Sollten Sie nicht genügend Zeit haben, um ihre Unternehmensprozesse zu analysieren und zu verbessern oder eine externe Meinung benötigen, dann verlassen sie sich auf Profis – wie uns… accompana Unternehmensberatung – wir begleiten Sie bei der Einführung eine Fehler-Prozess-Matrix!

Seien Sie auch bei dem nächsten Blog, der Serie Prozesse dabei um zu erfahren wie sie eine sinnvolle Prozessbeschreibung erstellen!

 


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So verbessern Sie Prozesse kontinuierlich weiter

Werkzeug –


Kontinuierliche Verbesserungsprozesse (KVP)

Es existieren diverse Möglichkeiten um Schwachstellen und Probleme in Unternehmen zu erkennen und diese zu beseitigen. Ein oft genutztes Instrument ist die Einführung von KVPs – kontinuierliche Verbesserungsprozesse. Bei einem KVP handelt es sich um ein nicht endliches Instrument, da Probleme und Schwachstellen welche optimierungspotential bieten, im Unternehmen immer vorhanden sind.

Die Einführung von KVPs führt zu einer Entfaltung von deutlichen Vorteilen auf der Mitarbeiterebene. Das Potential einer zunehmenden Mitarbeitermotivation, durch einen direkten Einbezug und einer erhöhten Transparenz ist die treibende Kraft eines KVP. Dies erhöht nicht nur die Wertschöpfung des Unternehmens, sondern verbessert auch die Ausfall- und Verschwendungsraten.

Mitarbeiter- versus Expertengetragene KVPs

Eine erfolgreiche Implementierung eines KVPs in die Unternehmenskultur, bedarf der Wahl einer zielführenden und auf den Prozess/ das Unternehmen zugeschnittenen KVP. Die zwei meistgenutzten Formen: Mitarbeiter- und Expertengetragene KVPs. Expertengetragene KVPs sind getrieben durch komplexe Probleme die von Spezialisten gelöst werden sollen. Experten können aber nicht nur externe Spezialisten sein. So ist ein Mitarbeiter der täglich dieselben Tätigkeiten durchführt ein Experte auf seinem Gebiet. Scheuen sie sich nicht vor dem Einsatz von externen Beratern sollten die nötigen Kompetenzen im Unternehmen nicht vorhanden sein. Für die Umsetzung involvieren sie alle betroffenen Personen, stellen Sie diese Mitarbeiter von Ihrer Arbeit frei, messen Sie den Ist-Zustand und stellen Sie einen Moderator zur Verfügung.

Mitarbeitergetragene KVPs zielen insbesondere auf Verbesserungen im Arbeitsbereich durch regelmäßige Gruppengespräche ab. Hierbei steigt die Motivation der Mitarbeiter enorm durch eine direkte Beteiligung von der Erkennung des Problems bis zur Lösung. Durch die direkte Beteiligung der Mitarbeiter und dem gestiegenen Interesse, wird die Ideenumsetzung deutlich verkürzt.

Erstellen Sie einen an Ihr Unternehmen angepassten KVP-Leitfaden, den Sie in Zusammenarbeit mit Ihren Mitarbeitern erarbeiten. Die Involvierung der Mitarbeiter ermöglicht eine bessere Umsetzung des Leitfadens. Integrieren Sie Ihren KVP-Leitfaden in das Unternehmensumfeld, um ihre Mitarbeiter zu motivieren Probleme selbstständig zu erkennen und Lösungen zu finden. Kommunizieren Sie erfolgreiche Problemlösungen und belohnen Sie ihre Mitarbeiter.

Sollten Sie nicht genügend Zeit haben, um ihre Unternehmensprozesse zu analysieren und zu verbessern oder eine externe Meinung benötigen, dann verlassen sie sich auf Profis – wie uns… accompana Unternehmensberatung – wir begleiten kontinuierliche Verbesserungsprozesse!

Seien Sie auch bei dem nächsten Blog, der Serie Prozesse dabei um die Prozessfehler mit den größten Auswirkungen zu identifizieren!

 


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